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Online Fortbildungsreihe für Fachpersonen im Kontext der Arbeit mit Geflüchteten

Auch in 2022, bietet die DeBUG-Kontaktstelle für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern eine Fortbildungsreihe.

Das Angebot richtet sich an alle Personen, die mit geflüchteten Menschen direkt oder indirekt zusammenarbeiten.
Die bedarfsorientierte Fortbildungsreihe umfasst Themen zur Gewaltprävention in Unterkünften und Handlungsempfehlungen bei Gewaltvorfällen. Drüberhinaus steht die Vernetzung und den Austausch zwischen Fachkräften ebenfalls im Vordergrund.

Zu den Themen und Terminen 2022

Wir sind in tiefer Trauer und können es noch nicht fassen, einen so herzensguten und engagierten Menschen aus der Albatros-Familie so früh verabschieden zu müssen.

Unser Kollege, Mentor und Freund Richard Palm, ist gestorben. Am 8.3.2022 morgens um 5 Uhr ist er nach schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie von uns gegangen.

Richard war seit 2003 bei Albatros und hat unseren Träger maßgeblich im Bereich Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit geprägt. Schon früh hat er die vielfältige Stadtteilgesellschaft Berlins mit ihren interkulturellen Aspekten über bezirkliche und städtische Projekte mitgestaltet.

Albatros hat durch ihn viele Projekte zur Integration von Menschen gerade auch aus Kriegsgebieten entwickelt und durchgeführt. Richard hat eines der ersten Mehrgenerationshäuser in Berlin gestaltet, generationsübergreifendes Wohnen befördert und gemeinsam mit anderen die Integrationslots:innen in Berlin entwickelt und in die Regelförderung geführt.

Bis zum Schluss hat er trotz seiner schweren Erkrankung an allen Entwicklungen teilgenommen und vielfältige Finanzierungskonzepte entwickelt. Die interkulturelle und interreligiöse Ausrichtung unseres Trägers mit inzwischen über 60 Nationen und Kulturen in unserem Personalkörper ist auch ihm zu verdanken.

Richard lebte seine Arbeit. Seine feine und sensible Art mit Menschen umzugehen, seine spirituelle Seite, die ihn nicht daran hinderte, konkrete politische Netzwerke und Forderungen in Berlin und im Bund durchzusetzen, bleibt uns immer in Erinnerung.

Obwohl seine Erkrankung ihn zunehmend forderte, war er bis zum Ende seines Lebens Teil unserer Runden und Aktivitäten und unterstütze noch jüngst den Kampf gegen die Kürzungen im Integrationsbereich. Für einige war er nicht nur ein Kollege, sondern auch ein Mentor und Freund, der immer bereit war, sein Wissen und seine Erfahrung zu teilen, wodurch er anderen die Möglichkeit bot zu wachsen und sich zu entwickeln. Mit seiner rheinischen Frohnatur motivierte er sein Umfeld zum Mitmachen und vernetzte wo immer sich eine Gelegenheit auftat.

Wir liebten ihn und werden ihn sehr vermissen. Er hinterlässt eine riesige Lücke - nicht nur in unserem Herzen. Wir, die Richard kennen, wissen, dass er ein Mensch ist, den man niemals vergisst.

Geschäftsführer Friedrich Kiesinger zur aktuellen Lage

An alle Unterstützer*innen der Aufnahme ukrainischer geflüchteter Familien und Einzelpersonen, die sich bei uns gemeldet haben und laufend melden,

zuerst möchten wir uns ganz herzlich bei allen Menschen bedanken , die sich bei uns gemeldet haben. Wir sind tief beeindruckt , wie viele Menschen sich täglich bei uns gemeldet haben und täglich weiter melden.

Wir bekommen Unterstützungsangebote von Menschen und Institutionen aus ganz Deutschland und Polen, darunter viele ukrainisch- russischsprachige Menschen.

Leider haben wir am Freitag erfahren, dass unser Angebot für ein ehemaliges Hotel am Kurt Schumacher Damm vom LAF nicht angenommen wurde, da unsere tarifgerechte Bezahlung unserer Kolleg*innen u.a. von einem anderen Bieter unterboten wurde. 

Dafür haben wir unsere Unterkunft in der Alten Jakobstraße 4 in Berlin-Kreuzberg nach Aufforderung des Landesamtes für Flüchtlinge am Freitag und Samstag leergezogen und für ukrainische Flüchtlinge vorbereitet.
Ursprünglich sollte die Unterkunft für 155 Menschen am Montag zur Belegung bereit sein. Heute Nacht um 3 Uhr haben wir einen Anruf bekommen, dass die Unterkunft - ein Containerdorf mitten in Kreuzberg - doch schon heute im
Laufe des Nachmittags belegt wird. Wir sind gestern und heute mit Hochdruck dabei dies auch zu ermöglichen.


Einige von euch mit ukrainischen und russischen Sprachkenntnissen sind schon von uns kontaktiert worden, ob sie heute mit Übersetzungsdiensten die Aufnahmen der ersten aus der Ukraine stammenden Menschen unterstützen können. Andere von euch werden in den nächsten Stunden und Tagen von uns kontaktiert, um zeitliche und inhaltliche Ressourcen weiterer konkreter Unterstützung abzustimmen.

Dies wird nicht die letzte Unterkunft sein, die wir für ukrainische Flüchtlinge aufbauen werden, zudem organisieren wir mit anderen Kooperationspartnern die Belegung von Wohnungen, die uns private bzw. gewerbliche Personen und Institutionen zur Verfügung bzw. Belegung stellen.
Unsere Jobcoaches von Pegasus GmbH werden Arbeits- und Ausbildungsplätze für diese und weitere Menschen aus der Ukraine vermitteln.

Ihr werdet also bald wieder von uns hören bzw. lesen.

Herzlichen Dank

Friedrich Kiesinger

„Integrationskurse reichen nicht“

"Maryam H. floh 2015 von Afghanistan nach Deutschland. In Berlin ließ sie sich von ihrem Ehemann scheiden, wollte hier ein selbstbestimmtes Leben führen. Ihre beiden Brüder sollen die 34-jährige Mutter zweier Kinder im Juli ermordet haben, um – wie sie meinten – die Ehre der Familie wiederherzustellen. Dafür stehen sie von diesem Mittwoch an vor Gericht. Friedrich Kiesinger und Melanie Rohrer kannten Maryam H. und die zwei Welten, in denen sie lebte. Sie sagen, es müsse mehr für geflüchtete Männer getan werden, um solche Gewalttaten zu verhindern."

(Berliner Zeitung, Nr. 51, Mittwoch, 02. März 2022 – Seite 7)

Der Paritätische Wohlfahrtsverband und Gesundheitsstadt Berlin reagieren auf offenen Brief von Berliner Bezirksbürgermeister:innen

Als Mitglied des Paritätische Wohlfahrtsverbands LV Berlin e.V. und der Gesundheitsstadt Berlin e.V. freuen wir uns über diese Reaktion, die auch in unserem Namen erfolgt ist. Dieses Schreiben ist auf auf den offenen Brief der Berliner Bezirksbürgermeistern:innen erfolgt und weist nochmals auf die akuten Folgen der geplanten Kürzungen auf die psychosoziale Versorgung hin:

Weiterlesen

Heftige Einsparungen der Bezirke treffen auch uns

Die geplanten Kürzungen des Berliner Senats treffen inzwischen viele Träger und Projekte. Auch wir sind davon betroffen und können nur hoffen, dass hier so schnell wie möglich eingelenkt wird. Die Stellenschlüssel der Berliner Unterkünfte für geflüchtete Menschen sind ohnehin unzureichend ausgestattet, um die vielfältigen und oft komplexen Bedarfe voll umfassend zu bearbeiten. Vor diesem Hintergrund sind flankierende und unterstützende Angebote wie die der Integrationslots:innen und der 24 zusätzlichen Fachkräfte zur psychosozialen und psychiatrischen Versorgung Geflüchteter äußerst wichtig, auch weil der Übergang in die Regelstrukturen nach wie vor mit Hürden verbunden ist.

"'Die Träger müssen Leute entlassen', sagte Friedrich Kiesinger von der gemeinnützigen GmbH Albatros. Er müsse von den 16 Stellen für Integrationslotsen in Reinickendorf zwei bis drei streichen, um die Sparvorgabe von 66.000 Euro zu erbringen."

Albatros-Direkt

Deine Videoberatung aus einer Hand!

Von der Jugendhilfe über das Jobcoaching bis hin zur muttersprachlichen psychosozialen Beratung für Geflüchtete sowie der  Pflegestützpunkte, hilft dieser niedrigschwellige digitale Zugangskanal, Distanzen zu reduzieren und Menschen mit Beratungs- und Koordinierungsleistungen zu erreichen. mehr

MASKABO Masken und mehr

Durch Kooperationen mit gemeinnützigen Trägern und dem Social-Business Aspekt bietet die Pegasus-Initiative MASKABO neben zertifizierten FFP2-Atemschutzmasken, auch Beratung zu Arbeitshygienekonzepten und ermöglicht mehrsprachige psychosoziale Onlineberatung zum wirksamen Schutz und Kompetenz im Rahmen der Corona-Pandemie.

Mehr erfahren Sie hier

Kompetenzzentrum „Pflege 4.0“

Teil-Vorhaben "Wissenstransfer und Netzwerkarbeit"

Das Kompetenzzentrum „Pflege 4.0“ mit seinen Teil-Vorhaben "Wissenstransfer und Netzwerkarbeit" und „Technikerleben“ entsteht in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin. Im Ergebnis entsteht ein bundesweit einmaliges Kompetenzzentrum für digitale Lösungen für die Pflege mit dem klaren Fokus auf die Zielgruppe der älteren, pflegebedürftigen oder behinderten Menschen, der (pflegenden) Angehörigen und am Thema Interessierten. Ziel ist, die Bedarfe der Zielgruppe im Bereich Technik und Pflege zu analysieren sowie den Transfer zwischen Nutzer*innen und Industrie (Herstellern und Produktentwicklern) herzustellen. mehr